nanoIR – das vielseitige IR-Nanospektroskop

 

Mit dem nanoIR hat Anasys als erster Hersteller ein Infrarotmikroskop und Spektroskop auf den Markt gebracht, das auf Grund seines einzigartigen Designs eine laterale, chemische Auflösung deutlich unter dem Abbe-Limit erreicht.
Das nanoIR zeichnet sich durch seinen großen Spektralbereich von 1200 - 3600 cm-1 und seine hohe laterale, chemische Auflösung von bis zu 200 nm aus. Es vereint die Vorteile eines Infrarotspektroskops und eines Rasterkraftmikroskops (AFM) in einem System, indem die hohe chemische Sensitivität der IR-Spek­tro­skopie und die hohe laterale Auf­lö­sung der Rasterkraftmikroskopie genutzt werden, um Proben mit noch nie da gewesener lateraler, chemischer Auflösung zu betrachten.

 

Abb. 1: Vermessen wurde eine frisch präparierte Hautzelle (engl. Corneocyte) eines Menschen. Dargestellt sind: a) die AFM-Topographie, b) die IR-Absorption bei 1530 cm-1, c) die IR-Absorption bei 1652 cm-1, d) die IR-Absorption bei 2920 cm-1, e) die IR-Absorption bei 3288 cm-1

 

Das System erlaubt Auflösungen unterhalb 300 nm, einige Wissenschaftler halten sogar Auflösungen unterhalb 100 nm für möglich.
Seit etwa einem Jahr haben wir in unserem Demonstrationslabor ein nano­IR, und die vielfältigen Anwen­dungs­möglichkeiten überraschen selbst uns immer wieder. Anwen­dungsbereiche findet man unter anderen in der Bio­logie, in der Polymerforschung oder in den Materialwissenschaften. Von Bakterien über Hautzellen bis Mul­tilagen-Polymerfilme wurde schon alles analysiert.
Ebenso konnten wir 200 nm große Polymerkugeln unter­suchen, welche einmal mit einem Pro­tein beschichtet und einmal unbeschichtet waren und sich signifikant unterschieden.


 

 



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