Optische Pinzette

 

Die Grundlagen der optischen Pinzette sind seit den Arbeiten von Arthur Ashkin, 1970, bekannt, der als erster die Möglichkeit kleine Partikel in einer optischen Falle festzuhalten beschrieben hat. Bis heute ist die Anwendung von optischen Pinzetten eine Arbeit für Spezialisten, die experimentellen Aufbauten sind in der Regel komplex. Seit einiger Zeit existieren kommerzielle Anbieter von optischen Pinzetten, jedoch sind alle diese Ansätze noch immer sehr experimentell, sind aufwändig in Installation und Justage und daher nicht wirklich bedienerfreundlich.

 

Die noch junge Firma Aresis aus Ljubljana, Slovenien, schickt sich an, diesen Markt zu revolutionieren. Die Gründer der Firma arbeiten seit mehr als 10 Jahren im Bereich der optischen Pinzetten und stellen mit dem Tweez200si jetzt ein Gerät vor, das sich neben einem sehr kompakten Aufbau durch eine sehr hohe Genauigkeit und Präzision auszeichnet. Herzstück des Tweez200si ist ein leistungsfähiger, sehr stabiler Laser der mittels akustooptischer Deflektoren umgelenkt und gesteuert wird. Es lassen sich mittels dieser Technologie 200+ Fallen bei einer Taktfrequenz von 100kHz erzeugen. Damit ist gewährleistet das für jede einzelne dieser Fallen quasistationäre Bedingungen gelten.

 

 

Die Möglichkeiten zur Anwendung von optischen Pinzetten erweitern sich ständig. Anwendungen finden sich heute in unterschiedlichen Bereichen wie:

 

  • Wechselwirkung kleiner Teilchen, z.B. Moleküle, Zellen, Nanopartikel
  • Kraftmessung <100pN
  • Manipulation von kleinen Teilchen

 

und sind damit relevant für viele Bereiche der Physik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften.


 

 

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Tweez 200si



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